Hundetraining mit Christine & Familie

mensch-hunde-beziehung
Pepe, Vaiana, Pina, Christine, Mio, Aragorn & Dorie

40

Jahre Hundemama

13

Jahre Hundetrainerin

2

Jahre Onlinebetreuung

6

eigene Hunde

37

Pflegehunde seit 2007

1000

% Liebe für das, was ich tue

BEKANNT AUS

Hm, was gibt es über mich bzw. uns zu sagen?

Häufig sind ja bestimmte, meist sehr schwierige Hunde ausschlaggebend dafür, dass Hundetrainer Hundetrainer werden – und so ist es auch bei mir. Denn ich bin natürlich nicht als Expertin für (Mehr)hundehaltung auf die Welt gekommen, sondern als Tochter eines Steuerberaters und einer Buchhalterin in der oberfränkischen Bierstadt Kulmbach.

Als Kinder (ich habe noch einen Bruder) lebten bei uns die „üblichen“ Haustiere wie Wellensittich, Meerschweinchen oder Tanzmäuse. Zudem durften jedes Jahr kleine Igel bei uns überwintern.

Die Liebe zu unseren tierischen Mitlebewesen war als schon immer vorhanden! Niemals hätte ich in den 70er-Jahren aber davon geträumt, mit (aktuell) 6 Windhunden (und meist weiteren Pflege- oder Hundepensionsgästen) zusammen meinen Alltag zu leben. Denn erst über eine schwere Krankheit bin ich zu meinem ersten Hund Nicki gekommen (ein Cocker Spaniel), und über einige Umwege und auch negative Lebensereignisse zu meiner heutigen Passion des Hundetrainers.

Ich wollte schon als kleines Kind immer einen Hund, doch irgendwie ließen sich meine Eltern nicht so recht überzeugen – bis ich sozusagen auf ärztlichen Rat einen Vierbeiner verordnet bekommen habe. Damals, in der 7. Klasse, erkrankte ich schwer an einer Lungenentzündung, durfte mehrere Monate nicht in die Schule, geschweige denn Bett oder Haus verlassen (heute nennt man das wohl Lockdown). Und es stand kurzzeitig auch nicht wirklich gut um mich.

In dieser ganzen Phase mussten alle meine damaligen (Klein)Tiere in andere Familien vermittelt werden, weil lange nicht klar war, warum meine Lunge schlapp machte und ob es vielleicht allergische Reaktionen waren. Und als ich wieder gesund wurde, ging es mir natürlich mit dieser neuen Situation nicht gut. Heute würde man sagen, ich war depressiv.

Mein mich damals behandelnder Lungenfacharzt hatte den besten Einfall ever mit dem Satz

„Herr Ströhlein, kaufen Sie ihrer Tochter einen Hund!“.

Und die Reise begann!

Christine mit Cockerspaniel Nicki

Beruflich ging es dann von der Erziehung kleiner Kinder (in der Fachakademie für Sozialpädagogik Hof studiert, war ich im Anschluss jahrelang Kindergartenleitung) über die Erziehung von Insekten, Spinnen, Affen, Vögeln und Reptilien (als Inhaberin eines Dschungelparks) hin zur Erziehung von Hunden.

Manchmal muss man eben einige Umwege im Leben nehmen, bis man da angekommen ist, wo das Herz eigentlich schon immer hingehört hat .

Und das ist bei mir eindeutig die Arbeit mit Hunden!

Mein Seelenhund Paco, der 2006 als „Wanderpokal“ über mehrere Vorbesitzer und Tierheime zu mir kam, hatte extrem große Schwierigkeiten im Alltag. Immer, wenn wir Artgenossen sahen, hing er keifend in der Leine. Er konnte weder alleine bleiben noch ordentlich hündisch kommunizieren, Treffen mit anderen Vierbeinern waren anfangs extrem stressig für alle Beteiligten.

Um ihm in seiner Situation zu helfen, habe ich mich intensiv mit positiver Verstärkung bzw. generell positivem Hundetraining beschäftigt und habe seine Not, die sich in der Leinenpöbelei und vielen anderen Aktionen zeigte, verstehen können. Denn eigentlich war er einfach nur ein extrem sensibler Hund, der keine andere Lösung kannte. Und dies war der Einstieg in eine wunderbare Wandlung vom „Hundeschreck“ zum „Vorzeigehund“.

Leider ist Paco 2020 im Alter von fast 16 Jahren in meinen Armen verstorben, wird aber immer die allergrößte Bedeutung in meinem Leben haben.

Ist ER doch der Grund, warum ich heute Hundetrainerin bin und mich in Menschen mit ähnlichen Problemen einfühlen kann.

Paco (2004 – 2020)

Aber wie wurde aus Christine mit einem Hund die heutige Christine als passionierte Mehrhundehalterin

Etwa 3 Jahre, nachdem Paco bei mir eingezogen war, reifte der Wunsch nach einem zweiten Hund. Aber würde es mit ihm und einem Partner oder einer Partnerin überhaupt funktionieren?

Die Zweifel waren groß und daher fiel die Entscheidung, mich erst einmal als Pflegestelle für einen Verein zur Verfügung zu stellen. Im Notfall würde der Zweithund ein anderes Zuhause finden und ich wäre um die Erkenntnis reicher, dass Paco doch lieber Einzelhund bleiben sollte.

Es kam, wie es kam – meine erste Pflegehündin, die wunderschöne Shira von Far from Fear e.V., fand schnell ihre eigene Familie, aber ich wusste – es hätte wunderbar funktioniert. Also durfte Pflegehund Nr. 2, unsere Donna, bleiben. Und Pflegehund Nr. 3, Pepe, war ebenfalls ein „Sitzenbleiber“.

Aber der Wunsch, weiterhin Pflegestelle sein und ungeliebten spanischen Windhunden den Weg in eine glückliche Zukunft bereiten zu können, blieb, und so wurden es über die Jahre hinweg viele junge, aber auch ältere oder kranke Galgos oder Mixe, die ihren Deutschlandstart in Oberfranken feiern durften und natürlich auch weiterhin dürfen (lese dazu gerne auch meine „Gedanken“).

Und da ich selbst auch „Pflegestellenversager“ bin, musste die ein oder andere Seele einfach nie wieder ausziehen.

Zusätzlich zum zertifizierten Hundetrainer bin ich im Übrigen auch ausgebildete Tierkommunikatorin nach Penelope Smith, eine perfekte Ergänzung zu meinem 24-Stunden-Alltag mit meinen Lieblingen. 

… ich Pflegestellenversager bin und Hunde einfach mein absolutes Seelenfutter sind. 

Wie würdest du den Satz weiterführen?

… man von Liebe auf 4 Pfoten nie genug bekommen kann? 

… „nur mal gucken“ einfach nicht funktioniert hat?

… es nichts Spannenderes gibt, als Hunde mit Artgenossen kommunizieren und spielen zu sehen?

Oder verstehst du die Frage eventuell gar nicht?  

Meine Hundefamilie

VON LINKS NACH RECHTS: MEIN HOSENSCHEISSER MIO (*2013) / MEIN HAUSMEISTER PEPE (*2010) / MEINE STREBERIN DORIE (*2014) / MEIN KÖNIG ARAGORN (*2015) / MEIN ROTZLÖFFEL PINA (*2020) / MEINE JÜNGSTE VAIANA (*2021)

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Mehrhundehaltung wird in der heutigen Zeit immer beliebter,

und wenn alle Vierbeiner untereinander harmonieren und konfliktfrei zusammenleben, ist alles traumhaft. Es kann aber auch ganz schnell Chaos ausbrechen, denn mehrere Hunde bedeutet auch ein höheres Erregungslevel, vor allem im Außenbereich. Sicher im Bereich von Gruppenstrukturen, Gruppendynamik, Zusammenführung neuer Vierbeiner, Frust und Konflikten, Führungspositionen, Ruhebedürfnissen etc. der mir anvertrauten Schützlinge zu arbeiten, ist mir ein großes Anliegen!

Da in unsere angeschlossenen Hundebetreuung bis zu 20 Vierbeiner täglich unter meiner Verantwortung stehen, ist eine fortlaufende Weiterbildung im Bereich Mehrhundehaltung für mich schon immer selbstverständlich gewesen.

In den wenigsten Hundeschulen können meinen Erfahrungen nach Halter von zwei oder gar mehr Hunden gemeinsam trainieren, da durch die entstehende Gruppendynamik natürlich viel Potential für Reibereien vorhanden ist. Dennoch kann dies mit gewissen Regeln und Strukturen möglich werden. 

Selbst gebe ich nun seit 2018 spezielle Kurse und Trainingseinheiten für Mehrhundehalter und da diese von Anfang an immer innerhalb weniger Tage oder gar Stunden ausgebucht sind, war es nur eine logische Folge, mein Wissen zusammen mit meinen eigenen Vierbeinern nun auch kompakt in Onlinekurse und sonstiges Onlinetraining zu bringen.

Weitere Informationen zu meinem Werdegang als „Hundemama“ und meinen umfangreichen Fortbildungen ab dem Jahr 2008 findest du im DOWNLOAD – wobei ich ganz deutlich sagen kann, dass es für mich nicht „die eine“ Trainingsmethode gibt. Denn genauso individuell, wie unsere Hunde sind, müssen wir auf ihre Bedürfnisse, Motivationen und Möglichkeiten eingehen. 

Hier kannst du dir noch ein nettes Video über uns ansehen
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TV Oberfranken, 2018